Sehenswertes
Einsiedler Heide
Der natürliche Buchenbestand auf dem südlichen Hang der Einsiedler Heide (Planý vrch) mit freiliegenden Serpentinitfelsen, zum Teil beschädigt durch einen kleinen Steinbruch, birgt in sich eine einzigartige und seltene botanische Lokalität.

Waldstein Denkmal
Das Denkmal befindet sich auf einer Plattform über dem Direktionsgebäude von der Heilbad Marienbad A.G.. Es wurde 1836 zu Ehren des namhaften Kurgastes, Graf Ernest von Waldstein-Wartenberg, aufgestellt.

Evangelische Kirche
Die evangelische Kirche Corporis Christi wurde gebaut für die evangelischen Kurgäste in den Jahren 1853–1857 aus einer öffentlichen Sammlung der deutschen Protestanten unter Schirmherrschaft und Förderung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der bei der feierlichen Kirchweihe am 24.6.1857 anwesend war.

Schloss Königswart
Den ursprünglichen barocken Sitz ließ der österreichische Kanzler Fürst von Metternich in den Jahren 1821–1836 zu einem Empireschloss umbauen. Das Projekt stammt vom Baumeister italienischer Herkunft, Pietro Nobile.

Tepltal
Der Fluss Tepl (Teplá) zwischen Bečov und Loutnov folgt auf den Abschnitt der Flüsse Otročínský, Pramenský und Mnichovský, etwa 8-16 km nordöstlich von Marienbad.

Kolonnade der Ferdinandquelle
Kolonnade der Ferdinandquelle befindet sich im Auschowitzpark (Úšovice). Wie andere Kolonnaden in Marienbad, war dies auch auf Veranlassung des Abtes Reitenberger im Jahre 1826 - 1827 gebaut.

Königswarter Sauerbrunnen
Der Lehrpfad führt die Besucher zu insgesamt vier Sauerbrunnen: Dachs-, Wildschweins- und zwei Fuchsquellen. Die Königswarter Sauerbrunnen befinden sich, wie der Name schon sagt, ca. einen Kilometer von Bad Königswart entfernt.

Drei Kreuze
Die drei Kreuze ragen imposant in die Landschaft und wurden an dieser Stelle 1859 errichtet, als Danksagung für die Heilung der kranken Brüder. Es wächst hier die Endemit Cerastium alsinifolium, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist, als in diesem Gebiet. Deswegen ist Eingang in diesen Naturschutzgebiet streng verboten.

Kloster Kladrau (Kladruby)
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Kladrau, das sich über dem Flusstal der Úhlavka befindet, ist das ehemalige Benediktinerkloster. Erste Erwähnungen des Dorfes Kladrau, das ursprünglich in der Nähe des heutigen Friedhofes lag, befinden sich schon in der Abschrift der Gründungsurkunde des Klosters, datiert um das Jahr 1115.

Karolinen-Aussicht
Der Name kam zu Ehren einer regelmäßigen Besucherin von Marienbad, der Königin Karoline von Bayern, zustande. Es handelte sich um einen Aussichtspavillon, der 1875 am Hang zwischen der Waldquelle und dem Stadtfriedhof (heute Parkplatz) erbaut wurde.

Bad Königswart
Das imposante Städtchen mit seiner reichen Geschichte wurde 1214 gegründet. Karl IV. erteilte im Jahre 1356 der Stadt Königswart das Stadtsiegel, auf dem ein Löwe auf dem Schild und drei Lilien dargestellt sind. Zu dieser Zeit wurde in der Umgebung Zinn gefördert. Seit 1630 war das Städtchen im Besitz des Adelsgeschlechts Metternich. 1862 wurde dann Königswart zur Kurstadt erklärt.

Burg und Schloss Petschau (Bečov)
Die Burg Petschau wurde im 13. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Herren von Osek gegründet, denen die Burg und das Herrengut fast zwei Jahrhunderte gehörten.
